Sense me

Trapholt nimmt das komplexe Miteinander der Sinne ins Visier. In der großen Ausstellung SENSE ME zeigen wir anhand von Werken von Olafur Eliasson, Wassily Kandinsky, Georgia O’Keeffe u.v.a., wie Geräusche, Düfte, Farben und Formen uns beeinflussen.

Testen Sie Ihre Sinne, kosten Sie eine Farbe, stecken Sie den Kopf in die Wolke, besuchen Sie einen künstlichen Wald und legen Sie sich auf eine sprechende Zunge. Trapholts große Sonderausstellung SENSE ME erforscht die Bedeutung der Sinne für unser Erleben von unserer eigenen Person und von anderen. In der Ausstellung wird im Rahmen von großen Kunst- und Designinstallationen von unter anderem Olafur Eliasson, Jeppe Hein,

Anne Patterson, Margrethe Odgaard und Peter de Cupere der gesamte Körper einbezogen. In der Ausstellung werden zudem Werke der Avantgarde aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts von beispielsweise Wassily Kandinsky, Georgia O’Keeffe und Rudolf Steiner gezeigt, die sich ebenfalls mit dem multisensorischen Menschen beschäftigten.

Das dänische Phänomen „Hygge“ ist weltweit in aller Munde. Den wenigsten ist bewusst, dass „Hygge“ eine multisensorische Situation darstellt, die etwas für alle Sinne enthalten muss, um echte „Hygge“ zu sein. Im Rahmen von SENSE ME kommt die „Hygge“ in Wohnzimmerumgebungen unter die Lupe, die zeigen, wie sich die „Hygge“ in Dänemark von der Nachkriegszeit bis heute entwickelt hat. Von der Bar im Eigenheim über Nähmaschinen im Wohnzimmer bis hin zu breiten, ausladenden Sofas vor großen Flachbildschirm-Fernsehern sowie Smarthomes und Brettspielen.

Die Ausstellung fordert unsere Sinneserlebnisse heraus, und inwiefern wir im Alltag nachspüren. Wie spüre ich, und wie spüren die anderen? Kann ich über meine Sinne manipuliert werden?

Gabriel Pulecio, Infinity (Tiles of Vitual Space)

Anne Patterson, Pathless Woods, 2017

Kaitlyn Hova, Synesthesia Light Show demo

SENSE ME ist ein Teil einer Ausstellungsreihe bei Trapholt, bei der das persönliche Weltbild den Ausgangspunkt bildet. Die erste Ausstellung war 2017 EAT ME.

 

SENSE ME wird von der AP-Møller-Stiftung und der Spar-Nord-Stiftung unterstützt.